Es wird angenommen, dass die Zahl an Toren, die eine Mannschaft A in einem Spiel gegen eine Mannschaft B erwartet ist zu schießen, durch T(A)*G(B)/avg gegeben ist. Hierbei bezeichnen T(A) die durchschnittliche Zahl an Toren, die Mannschaft A in einem Spiel schießt, G(B) die durchschnittliche Zahl an Gegentoren, die Mannschaft B in einem Spiel kassiert und avg die durchschnittliche Zahl an Toren, die eine Mannschaft in einem Spiel schießt. Unter Annahme einer Poissonverteilung können so die Siegwahrscheinlichkeiten der einzelnen Mannschaften prognostiziert werden.
Entsprechend des beschriebenen Prinzips wird die durchschnittliche Zahl, die eine Mannschaft A in einem Spiel erwartet ist zu schießen durch T(A)=(#TA/#SA)*(avg/avgG(A)) approximiert. Hierbei bezeichnen #TA die Zahl der Tore, die A erzielt hat, #SA die Zahl der Spiele, die A gespielt hat und avgG(A) die durchschnittlichen Zahl an Gegentoren, die Gegner von A kassieren. Analog wird jeweils die durchschnittliche Zahl an Gegentoren approximiert.
Es wird zunächst für jede Mannschaft angenommen, dass ihre Torzahl und ihre Gegentorzahl der durchschnittlichen Zahl an Toren pro Spiel multipliziert mit 0,5 entspricht. Danach wird diese Berechnung iterativ durchgeführt, bis sich die Zahlen nicht mehr ändern. Die einzelnen Spiele werden dabei auf Basis von Faktoren wie dem Zeitpunkt der Spiele und dem Ergebnis der Spiele unterschiedlich gewichtet.
Entsprechend der Herangehensweise wird als Grundlage der Festlegung der Platzierung in der Rangliste die Torzahl jeder Mannschaft geteilt durch ihre Gegentorzahl herangezogen.
Die für die Berechnung der Rangliste verwendeten Daten stammen aus dieser Quelle, wobei alle Länderspiele seit 1995 mit in die Berechnung einbezogen werden.
Einige Mannschaften wurden aus der Rangliste ausgeschlossen, da sie entweder zu wenige Spiele oder zu lange keine Spiele oder nur innerhalb eines geschlossenen Systems außerhalb des Hauptsystems Spiele gespielt haben.